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Alpcologne Presse-Auszüge
Rhein-Zeitung:
Drei Männer
in grünen Anzügen, drei meterlange Alphörner und eine Frontfrau mit
starker Stimme: so ungewöhnlich diese Zusammenstellung ist, so ungewöhnlich
und gut präsentierte sich das Quartett Alpcologne im Kloster
Marienthal.
Ausdrucksvoller
Stil-Mix: Das Repertoire des Ensembles reicht von traditionellen
Alphornklängen über Jazz und Klassik...Nach rund zweistündiger
Darbietung schultern die Männer ihre Instrumente, verlassen die Bühne
und formierten sich im Garten der Klosterruine neu. Zwischen Kerzen,
Fackeln und Wasserspiel geben sie mehrere Zugaben ihres Könnens.
Oberes Vogtland:
Kölner spielen Alphörner
Ungewöhnliches Konzert verbindet Tradition und Moderne
Bad Elster. Was als "Das besondere Konzert" angekündigt war,
erwies sich am Freitag tatsächlich als ein ungewöhnliches
Klangerlebnis. Rund 150 Besucher zeigten sich im König-Albert-Theater
begeistert von dem, was ihnen das Kölner Ensemble Alpcologne und die Sängerin
Victoria Riccio für zwei Stunden boten: ein Alphornkonzert mit Gesang
zwischen Tradition und Moderne.
Das "Fernweh" klang so, dass man sich mitten hinein in die
Schweizer Alpen versetzt fühlte und die Musik wie ein Echo hörte.
Nachdem sich die drei Musiker mit ihren vier Meter langen Instrumenten
auf die Bühne gefädelt hatten, beließen sie es nicht dabei, die
Besucher mit fast schon meditativer Musik oder Klangcollagen von
trompeten- bis tubaähnlich zu erfreuen... Einen reizvollen Kontrast zum
Klang der Instrumente setzte die Sängerin Victoria Riccio mit ihrer
glockenklaren Stimme.
Kölner Stadt-Anzeiger:
Pulheim - Zwei Zugaben entlockte das Publikum den
Musikern, besang gemeinsam mit ihnen die Stadt Köln und machte sich
bester Laune auf den Heimweg. Wen wundert's: Die Kölner Band
„Alpcologne“ und ihre italo-amerikanische Sängerin Victoria Riccio
hatte der Runde im kleinen Saal des Kultur- und Medienzentrums zwei
Stunden lang Unterhaltung vom Feinsten geboten.
Die offenkundige Freude der Künstler am
musikalischen Experiment sprang schnell auf das Publikum über. Mal gab
Ebasa ein selbst verfasstes Gedicht zum Besten, mal plauderte Victoria
Riccio über ihre italienischen Wurzeln, dann wieder verlasen Norbert
Schmeißer und Mitch Höhler Weisheiten aus der Alphorn-Bibel über den
richtigen Umgang mit den langen Holzinstrumenten. Immer wieder zeigten
die Musiker ganz spielerisch, dass sie auch andere Instrumente virtuos
beherrschen. Das ein oder andere Stück betteten sie in einen Klangmix
ein, griffen mal zum Sousaphon (eine Art Tuba), zu Posaune oder
Trompete. Norbert Schmeißer und Ebasa überraschten das Publikum mit
einem Mini-Blockflöten-Konzert.
General-Anzeiger:
Schon beim
„Alpentango“ mit schier federleichtem Schmettern und galoppierenden
Rhythmen wurde deutlich, dass die Musiker, sonst auch Posaunisten und
Trompeter, Schwerstarbeit leisteten. Dass sie durch eine
humorvoll-beschwingte Reise durch die Weltmusik führten, machte spätestens
der Auftritt von Victoria Riccio klar. Auf die Power-Polka „La Campana“
folgten karibische Klänge, ein Cajun-Song und ausgelassener Bossanova.
Kölnische Rundschau:
Für Kölner Verhältnisse befindet man sich in
durchaus exponierter Höhe auf dem Dach des Crowne Plaza Hotels, aber
die Instrumentierung des Alpcologne Trios hätte noch etliche Etagen
mehr verlangt. So war es nicht ganz hochalpin, aber wenigstens
hochsommerlich als Mitch Höhler, Norbert Schmeißer und Sebastian
„ebasa“ Lutz über den Dächern der Innenstadt zu einem launig
abwechslungsreichen Konzertprogramm ins Alphorn stießen. Warm und weich
der Klang, dick und flauschig wie ein Plumeaukissen, doch dabei
unerwartet agil und akkurat, als die Musiker ein stilistisches Spektrum
zwischen Samba und Jazz, vom „Kaiser Wilhelm Marsch“ zu Charpentiers
„Europahymne“, vom „Watschn-Walzer“ bis zum „Echo vom Dellbrücker
Baggersee“ auffächerten. Gaststar des Abends war die Sängerin
Victoria Riccio. Auf eingeborene Alpenländer mag der Blick ins flache
Hinterland vielleicht fade wirken, aber für die herzerfrischende Musik
würde selbst ein bodenständiger Schweizer Bergbauer „zo Fooß no Kölle
jon“.
Kölner Stadt-Anzeiger:
Wenn das Alphorn Samba und Walzer tanzt
Alpcologne
verblüfften im Kulturbunker mit ihren jazzigen Alphorn-Arrangements.
Das Konzert von Alpcologne hatte schon begonnen,
aber die Zuschauer im Kulturbunker blickten auf eine leere Bühne. Denn
im Treppenhaus, hinter verschlossenen Saaltüren, setzten die Musiker zu
ihren ersten Klängen an: Die lang gezogenen Töne von drei mächtigen
Alphörnern ließen den Kulturbunker erbeben. Als sich die Türen öffneten,
entfaltete sich das volle, tieffrequente Sound-Aroma im Konzertraum -
und in den Magengruben des Publikums. In der Klangprobe live des „Kölner
Stadt-Anzeiger“ demonstrierte Alpcologne, dass man mit den 3,50 Meter
langen Instrumenten weit mehr anstellen kann, als Alpensenner A zu
signalisieren, dass Alpensenner B seine Kuhherde ins Tal treiben möchte.
So traditionell der Auftakt des Konzerts war, so
verblüffend verlief der weitere Abend. Tango, „Watschen-Walzer“
oder ein Samba-Medley wurde bislang wohl nur selten einem Alphorn
abgerungen. Den sonst so versonnenen Riesen-Instrumenten entlockten die
Musiker um Arrangeur Mitch Höhler Melodien, die so variabel waren, dass
es kaum vorstellbar ist, dass die Hörner nur mit Naturtönen auskommen
müssen. Selbst der „Anton-Ska“ ist möglich, zu dem Musiker ebasa
sagt, dass es „die einzige »Anton aus Tirol«-Version ist, die ich
auf einer Bühne zu spielen bereit bin“. Komplettiert wird Alpcologne
von Sängerin Victoria Riccio. Die italo-amerikanische Vokalistin
swingte mit klarer, kräftigen Stimme und machte auch dem letzten Hörer
klar, dass hier ein völlig neuer Alphorn-Sound kreiert wurde: Jazzig,
groovy, fröhlich, verschroben - und experimentell.
Wer bislang dachte, dass Alphörner nur neben Almöhis,
Edelweiß oder allenfalls in Volksmusik-Sendungen ihre Berechtigung
haben, den belehrte Alpcologne eines Besseren. In dieser Form ist das
Instrument tatsächlich im Jetzt angekommen.
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